Pfingsten2018

Osterträume – Pfingstträume ...


Ich träume von einer Kirche,  -  die ihre Angst nicht leugnet, sich von ihr aber nicht leiten lässt.

Ich träume von einer Kirche,  -  die weiß, dass Jesus in ihre Mitte kommt und ihre Mitte ist.

Ich träume von einer Kirche   -  die Wunden nicht verschweigt.

Ich träume von einer Kirche   -  die Freude erlebt und ausstrahlt.

Ich träume von einer Kirche   -  die unermüdlich nach Frieden sucht.

Ich träume von einer Kirche   -  die sich gesandt weiß und einen Auftrag hat.

Ich träume von einer Kirche   -  mit vielen geisterfüllten Frauen und Männern.

Ich träume von einer Kirche   -  mit einer vorbildlichen und befreienden Versöhnungskultur.

Osterträume und Pfingstträume gehören zusammen.

Wer nicht träumt, verliert den Schwung von Ostern und Pfingsten.

Diese Träume sind keine Träumerei, - sondern ein täglicher Auftrag.

Franz Troyer (zu Joh 20,19–23)


BruderKlaus

  1. Ich baue meinen Hass ab – jeden Tag ein kleines Stück.
  2. Vom Hass zur Liebe kommen. Denn Hass zerstört – Liebe baut auf.

  3. Ich überwinde meine Rachsucht – jeden Tag ein kleines Stück.
    Von der Rachsucht zum Wohlwollen kommen.
    Denn Rachsucht führt in die Spirale der Gewalt.

  4. Ich zügle meine innere Erregung.
    Ich zähle auf zehn, wenn ein böses Wort hinausrutschen will.
    Ich ziehe mich zurück, wenn meine Hand zum Streit locker wird.
    Von inneren Stürmen zur inneren Ruhe kommen.
    Denn Stürme verwirren, Ruhe klärt.

  5. Ich öffne meine Augen, dass ich das Gute im andern sehe.
    Der Nächste ist ein wertvoller Mensch.
    Er verdient meine Ehrfurcht.

  6. Ich öffne meine Ohren, dass ich wahrnehme,
    wie der andere denkt und fühlt.
    Der Nächste hat seine Schau der Dinge,
    seine Ängste und Nöte,
    Begeisterungen und Träume. Er verdient meinen Respekt.

  7. Ich öffne mein Herz
    und schenke dem andern Aufmerksamkeit und Zuneigung.

    Der Nächste sehnt sich nach herzlicher Liebe.
    Er verdient mein Wohlwollen.

  8. Ich öffne meine Hand und stehe dem andern bei.
    Der Nächste ist oft hilflos.
    Er verdient meine Hilfe.

  9. Ich denke – bei einem Streit – sobald als möglich an Versöhnung.
    Ein ruhiges Gespräch am nächsten Tag (evtl. mit einer Drittperson)
    wird uns neu zusammenführen.

  10. Ich bitte Gott jeden Tag: „Schenke deinen Frieden in mein Herz!“
    Denn, Gott ist der Friede.

  11. Ich bitte Gott jeden Tag: „Hilf mir heute zu einer Friedenstat“.
    Denn Gott weiß besser als ich, wo und wie ich, Frieden stiften kann.

(Quelle unbekannt)

BruKlausRad

___________________________________________________________________________________________

 

 TrauerTelefon
0821 / 349 7 349
- für Trauernde
- für Menschen, die Trauernden nahe sein wollen
- für alle, die Fragen zum Umgang mit Tod und Trauer haben
Gesprächszeiten
jeden Mittwoch
19.00 Uhr – 22.00 Uhr
Träger und weitere Informationen:
Der Bunte Kreis Augsburg und Kempten
Kontaktstelle Trauerbegleitung der Diözese Augsburg Tel.: 0821/3166-2611
ÖkumenischeTelefonseelsorge Tel.: 0800/111 0 111