Kreszentia-Wallfahrt am 3. Oktober

Herzlich laden wir zur Fuß- und Radwallfahrt zur hl. Kreszentia nach Kaufbeuren ein. Leider können wir dieses Jahr keine Pilgermesse feiern, weil die Klosterkirche in Kaufbeuren zu klein ist. Auch die Stadtpfarrkirche steht als Alternative nicht zur Verfügung.

Anstatt die Pilgermesse in der Klosterkirche zu feiern werden wir uns mit den Mindelheimer Wallfahrern um 12.00 Uhr beim Crescentiakreuz an der Facienda Bickenried treffen und dort eine Andacht halten. Aus diesem Grund starten die Radfahrer 1 1/2 Stunden später als ursprünglich angekündigt um 10.30 Uhr am Jakobsbrunnen; bei den Fußgängern bleibt es dabei, dass es um 7.00 Uhr losgeht. Empfehlung für die Radfahrer: Wir bitten darum, die notwendige Verpflegung (Brotzeit) heuer selbst mitzunehmen!

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, noch weiter bis Kaufbeuren zu pilgern und in der Klosterkirche zum stillen Gebet zu verweilen.

 

 

Corona macht den Skandal offenkundig: schweini
verrückter Hunger nach Billigfleisch,
Ausbeutung ausländischer Arbeiter,
Massentierhaltung, Massenschlachtung.

Aus dem tierischen Hausfreund des Bauern
seit der Sesshaftwerdung ist das
industrielle Geschäftsobjekt geworden,
das man gnadenlos verwurstet –
samt denen, die es verarbeiten.

Gewiss: Von früh an gibt es den Vorwurf
der Unreinheit, bis heute -
ursprünglich wohl aus realhygienischen Gründen.
„Schwein“ wird gleichgesetzt mit Dreck und Sauerei.
Aber, denken wie an das "Glücksschwein" werden wir erinnert an den Lebenszuwachs dank dieser rosaroten Mitgeschöpfe. Und im Bild vom Paradies wird der universale Friede für Mensch und Tier als Ziel erzählt.

„Nichts soll der Mensch unrein nennen“, bekommt Petrus zu hören, der nicht zu den „dreckigen“ Heiden gehen will. Dreimal soll er „unreines Zeug“ essen, auch Schweinisches, bis er die Heiden als Kinder des einen Schöpfers gleichwürdig akzeptiert. Dann gibt es keine armen Schweine mehr, weder Tiere noch Menschen. Wer Gott als Schöpfer ehrt,
wird die Würde jedes Menschen und auch der Tiere sehen und hochschätzen.

Auf die Frage im Religionsunterricht, was mit „Lamm Gottes“ gemeint sein könnte, antwortete ein Zehnjähriger: „Ich weiß, was das heißt: "Armes Schwein".
Man kann von Glück sprechen, dass es diesen Jesus von Nazareth gibt. Man darf fortan keinen Menschen erniedrigen und „schweinisch“ behandeln, und Tier und Natur auch nicht.

Vergl. cig vom 28.06.2020 / Gotthard Fuchs


 

 TrauerTelefon
0821 / 349 7 349
- für Trauernde
- für Menschen, die Trauernden nahe sein wollen
- für alle, die Fragen zum Umgang mit Tod und Trauer haben
Gesprächszeiten
jeden Mittwoch
19.00 Uhr – 22.00 Uhr
Träger und weitere Informationen:
Der Bunte Kreis Augsburg und Kempten
Kontaktstelle Trauerbegleitung der Diözese Augsburg Tel.: 0821/3166-2611
ÖkumenischeTelefonseelsorge Tel.: 0800/111 0 111

 

Telefonische Hilfe im Krisenfall etwa bei Akutkrise,
Notfall, Suizidalität, Schicksalsschlag oder Todesfall

0821 / 349 7 349

Menschen in akuten Krisen können uns über diese Nummer Tag und Nacht direkt in Augsburg erreichen.

Ein Anrufbeantworter ist stets geschaltet. So können wir auf Wunsch zurückrufen.

Das Krisentelefon ist eine spezielle Einrichtung der Telefonseelsorge Augsburg. Im Netzwerk der Telefonseelsorge Oberbayern und Schwaben sind wir selbstverständlich weiterhin für alle Fragen und Sorgen der Menschen erreichbar.


 


Öffnung des Pfarrbüros wieder möglich – mit Einschränkungen

In einer Anweisung von vergangener Woche mahnt uns die Bistumsleitung, im Hinblick auf die Gefährlichkeit des Corona-Virus „unverändert größte Vorsicht“ walten zu lassen. Dies gilt auch für die Öffnung des Pfarrbüros. Kontakte zu anderen Menschen sollen „auf ein absolut nötiges Minimum reduziert bleiben“. Deshalb sollen die Pfarrbüros im Bistum bis auf weiteres für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen bleiben. Weiter empfiehlt die Bistumsleitung, sich bei der Öffnung von Pfarrbüros an den Rathäusern zu orientieren. Wir schließen uns der pragmatischen Handhabung unseres Rathauses an und lassen ab sofort einen eingeschränkten Besuch in unserem Pfarrbüro zu.

Dazu bitten wir Sie zu prüfen, was alles per Posteinwurf bzw. telefonisch genau so gut erledigt werden kann. Insbesondere für die Anmeldung von Taufen und Trauungen meinen wir, dass eine telefonische Terminvereinbarung vollauf genügt.

Für die Angabe von Messintentionen bitten wir, die Termine ebenfalls telefonisch abzustimmen und das Geld (5 Euro pro Messe) zusammen mit den Namen, die verlesen werden sollen, in einem Briefumschlag in den Briefkasten des Pfarrbüros einzuwerfen.

Die Öffnungszeiten für alle weiteren speziellen Anliegen werden wie zuvor sein:

Dienstag bis Donnerstag jeweils von 08.00 Uhr bis 11.00 Uhr.

 

  • Wichtige Hinweise zu unseren Gottesdiensten in der Coronazeit

    Wir sind dankbar, wieder die Möglichkeit zu gemeinsamen Gottesdiensten zu haben. Umso mehr Verantwortung haben wir, im gegenseitigen Miteinander und durch Rücksichtnahme zu vermeiden, dass unsere Mitmenschen durch das neuartige Coronavirus angesteckt werden. Dazu gibt es strenge Vorgaben des Freistaates Bayern und des Bistums Augsburg, die wir einhalten müssen und für die wir um Verständnis werben:

    1. Wer Fieber oder Symptome einer Atemwegserkrankung hat (da genügt schon eine „harmlose“ Erkältung) oder innerhalb der vergangenen 14 Tage Kontakt mit einem positiv Getesteten hatte, darf am Gottesdienst nicht teilnehmen. Auf das Teilnahmeverbot im Falle einer nachgewiesenen Infektion mit Covid-19 und der damit verbundenen Quarantäne weisen wir ebenfalls hin.

    2. Beim Betreten der Kirche sowie später beim Verlassen ist auf die Einhaltung des Mindestabstandes zu achten. Ein Ordnungsdienst ist beim Zugang zur Kirche und beim Einnehmen der Plätze behilflich.

    3. Hygiene: Beim Betreten und Verlassen der Kirche muss ein Mund-Nase-Schutz getragen werden. Dieser darf abgenommen werden, sobald man seinen Platz in der Bank eingenommen hat. Für die Hände steht ein Desinfektionsspender bereit. Gesangbücher sind selbst mitzubringen. Wer kein eigenes hat, kann eines über das Pfarrbüro ausleihen.

    4. Der Mindestabstand beträgt 1,5 Meter. In unseren Kirchen haben wir (mit Anrechnung der Empore) folgende Platzzahlen ermittelt: 

  • - Markt Rettenbach 60

  • - Engetried 44

  • - Frechenrieden 56

  • - Eutenhausen 29

  • - Mussenhausen etwa 25

  • Familien und Ehepaare, die zusammen wohnen, sollen gemeinsam in einer Bank sitzen, wobei dann keine haushaltsfremde Person zusätzlich mehr in dieser Bank Platz nehmen darf. Die vorgesehenen Plätze sind markiert.

    6. Die Spendung der Kommunion bedarf besonderer Aufmerksamkeit. Pfarrer und Kommunionhelfer müssen dabei Mundschutz anlegen und sich die Hände vorher desinfizieren. Ein Körperkontakt ist in jedem Fall zu vermeiden. Sollte eine Berührung stattfinden, muss der Pfarrer/Kommunionspender die Kommunionspendung unterbrechen und die Handschuhe wechseln. Mundkommunion ist in ganz Bayern untersagt. Bitte beachten Sie beim Anstehen die Bodenmarkierungen, um den Mindestabstand einzuhalten.

  • 7. Nach Ende des Gottesdienstes darf auf dem Vorplatz unter keinen Umständen eine Ansammlung gebildet sowie der Mindestabstand nicht unterschritten werden.

 

Allen schon jetzt ein herzliches Vergelt’s Gott dafür, dass Sie das alles im Gebet mittragen, die Mitmenschen dadurch im Blick behalten und somit Gott die Ehre geben.