„Selig, die Frieden stiften“ - Ost und West in gemeinsamer Verantwortung Das Leitwort der Renovabis-Pfingstaktion zitiert 2020 die Bergpredigt (Mt 5,9): „Selig, die Frieden stiften – Ost und West in gemeinsamer Verantwortung“. Erstmals hat Renovabis einen Länderschwerpunkt für seine Pfingstaktion gewählt: die Ukraine. Die Situation im Osten des Landes zeigt, wie zerbrechlich der Friede in Europa ist: „Auch 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs müssen wir immer wieder neu darum ringen.“, so Pfarrer Dr. Christian Hartl, Hauptgeschäftsführer von Renovabis. „Frieden darf nicht als Abwesenheit von Krieg verstanden werden, sondern ist vielmehr ein Prozess, der aktiver Gestaltung bedarf und wirtschaftliche und soziale Entwicklung, Gerechtigkeit und Freiheit voraussetzt.“ In der aktuellen Corona-Krise spüren wir, wie wichtig übergreifende Solidarität ist. Wer nicht nur an die eigenen Herausforderungen und Probleme denkt, sondern auch an die Nöte der Menschen in ärmeren Ländern, der dient dem Frieden. Kollekte für Renovabis am Pfingstsonntag Wir bitten, die ausgelegten Spendentüten zu verwenden und unter Angabe des Namens im Pfarrbüro (Briefkasten) abzugeben. Wir stellen gerne eine Spendenbescheinigung aus. Es ist auch möglich, Spenden direkt auf unser Konto zu überweisen: Kirchenstiftung St. Jakobus, IBAN DE84 7316 0000 0405 7214 82 bei der Genobank Unterallgäu (BIC: GENODES1MIR) Vielen herzlichen Dank! Gott segne die Geber und den Gang der Gaben.

Gott,
du bist die Quelle des Lebens.
Du schenkst uns Hoffnung und Trost in schweren Zeiten.
Dankbar erinnern wir uns an deinen Sohn Jesus Christus,
der viele Menschen in deinem Namen heilte
und ihnen Gesundheit schenkte.
Angesichts der weltweiten Verbreitung
von Krankheit und Not bitten wir dich:
Lass nicht zu, dass Unsicherheit und Angst uns lähmen.
Sei uns nahe in der Kraft des Heiligen Geistes.
Lass uns besonnen und verantwortungsvoll handeln
und unseren Alltag gestalten.
Schenke uns Gelassenheit und die Bereitschaft,
einander zu helfen und beizustehen.
Sei mit allen, die politische Verantwortung tragen.
Sei mit allen, die gefährdete und kranke Menschen
begleiten und sie medizinisch versorgen.
Lass uns erfinderisch sein in der Sorge füreinander
und schenke uns den Mut zu Solidarität und Achtsamkeit.
Gott, steh uns bei in dieser Zeit, stärke und segne uns.
Amen.

P. Norbert M. Becker MSC


 

 TrauerTelefon
0821 / 349 7 349
- für Trauernde
- für Menschen, die Trauernden nahe sein wollen
- für alle, die Fragen zum Umgang mit Tod und Trauer haben
Gesprächszeiten
jeden Mittwoch
19.00 Uhr – 22.00 Uhr
Träger und weitere Informationen:
Der Bunte Kreis Augsburg und Kempten
Kontaktstelle Trauerbegleitung der Diözese Augsburg Tel.: 0821/3166-2611
ÖkumenischeTelefonseelsorge Tel.: 0800/111 0 111

 

Telefonische Hilfe im Krisenfall etwa bei Akutkrise,
Notfall, Suizidalität, Schicksalsschlag oder Todesfall

0821 / 349 7 349

Menschen in akuten Krisen können uns über diese Nummer Tag und Nacht direkt in Augsburg erreichen.

Ein Anrufbeantworter ist stets geschaltet. So können wir auf Wunsch zurückrufen.

Das Krisentelefon ist eine spezielle Einrichtung der Telefonseelsorge Augsburg. Im Netzwerk der Telefonseelsorge Oberbayern und Schwaben sind wir selbstverständlich weiterhin für alle Fragen und Sorgen der Menschen erreichbar.


 


Öffnung des Pfarrbüros wieder möglich – mit Einschränkungen

In einer Anweisung von vergangener Woche mahnt uns die Bistumsleitung, im Hinblick auf die Gefährlichkeit des Corona-Virus „unverändert größte Vorsicht“ walten zu lassen. Dies gilt auch für die Öffnung des Pfarrbüros. Kontakte zu anderen Menschen sollen „auf ein absolut nötiges Minimum reduziert bleiben“. Deshalb sollen die Pfarrbüros im Bistum bis auf weiteres für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen bleiben. Weiter empfiehlt die Bistumsleitung, sich bei der Öffnung von Pfarrbüros an den Rathäusern zu orientieren. Wir schließen uns der pragmatischen Handhabung unseres Rathauses an und lassen ab sofort einen eingeschränkten Besuch in unserem Pfarrbüro zu.

Dazu bitten wir Sie zu prüfen, was alles per Posteinwurf bzw. telefonisch genau so gut erledigt werden kann. Insbesondere für die Anmeldung von Taufen und Trauungen meinen wir, dass eine telefonische Terminvereinbarung vollauf genügt.

Für die Angabe von Messintentionen bitten wir, die Termine ebenfalls telefonisch abzustimmen und das Geld (5 Euro pro Messe) zusammen mit den Namen, die verlesen werden sollen, in einem Briefumschlag in den Briefkasten des Pfarrbüros einzuwerfen.

Die Öffnungszeiten für alle weiteren speziellen Anliegen werden wie zuvor sein:

Dienstag bis Donnerstag jeweils von 08.00 Uhr bis 11.00 Uhr.

 

  • Wichtige Hinweise zu unseren Gottesdiensten in der Coronazeit

    Wir sind dankbar, wieder die Möglichkeit zu gemeinsamen Gottesdiensten zu haben. Umso mehr Verantwortung haben wir, im gegenseitigen Miteinander und durch Rücksichtnahme zu vermeiden, dass unsere Mitmenschen durch das neuartige Coronavirus angesteckt werden. Dazu gibt es strenge Vorgaben des Freistaates Bayern und des Bistums Augsburg, die wir einhalten müssen und für die wir um Verständnis werben:

    1. Zunächst dürfen wir nur in zwei Pfarrkirchen der Pfarreiengemeinschaft Gottesdienst feiern. Neben St. Jakobus Markt Rettenbach haben wir uns für St. Gordian und Epimach Frechenrieden entschieden.

    2. Wer Fieber oder Symptome einer Atemwegserkrankung hat (da genügt schon eine „harmlose“ Erkältung) oder innerhalb der vergangenen 14 Tage Kontakt mit einem positiv Getesteten hatte, darf am Gottesdienst nicht teilnehmen. Auf das Teilnahmeverbot im Falle einer nachgewiesenen Infektion mit Covid-19 und der damit verbundenen Quarantäne weisen wir ebenfalls hin.

    3. Beim Betreten der Kirche sowie später beim Verlassen ist auf die Einhaltung des Mindestabstandes zu achten. Ein Ordnungsdienst ist beim Zugang zur Kirche und beim Einnehmen der Plätze behilflich.

    4. Hygiene: In allen Gottesdiensten muss ein Mund-Nase-Schutz getragen werden. Dieser ist selbst mitzubringen; andernfalls ist eine Teilnahme am Gottesdienst nicht möglich. Für die Hände steht ein Desinfektionsspender bereit. Gesangbücher sind selbst mitzubringen. Wer kein eigenes hat, kann eines (gebührenfrei) über das Pfarrbüro ausleihen.

    5. Der Mindestabstand beträgt zwei Meter. Die betreffenden Kirchen haben unter Beachtung dieses Mindestabstandes (ohne Anrechnung der Empore) eine Höchstzahl von 36 (Markt Rettenbach) bzw. 26 (Frechenrieden) freien Plätzen zur Verfügung. Familien und Ehepaare, die zusammen wohnen, sollen gemeinsam in einer Bank sitzen. Die vorgesehenen Plätze sind markiert.

    Wer keinen Platz mehr in der Kirche findet, soll nach unserer Auffassung wenigstens im Außenbereich den Gottesdienst mitverfolgen können. Wir werden die Türen geöffnet halten und einen Lautsprecher aufstellen. Im Außenbereich gilt ein Mindestabstand von 1,5 Metern, der unbedingt einzuhalten ist. Ansammlungen sollen dabei unter allen Umständen vermieden werden.

    6. Die Spendung der Kommunion bedarf besonderer Aufmerksamkeit. Pfarrer und Kommunionhelfer müssen dabei Mundschutz anlegen, sich die Hände vorher desinfizieren und Handschuhe anziehen. Ein Körperkontakt ist in jedem Fall zu vermeiden. Sollte eine Berührung stattfinden, muss der Pfarrer/Kommunionspender die Kommunionspendung unterbrechen und die Handschuhe wechseln. Mundkommunion ist in ganz Bayern untersagt.

    Wir folgen schweren Herzens der Empfehlung der Diözesanleitung, dass zunächst auf die Kommunionausteilung in der Eucharistiefeier verzichtet werden soll. Erst in einem zweiten Schritt soll nach einer Eingewöhnungsphase ab spätestens Christi Himmelfahrt die Kommunionspendung ermöglicht werden. Wir bitten um Nachsicht, wenn wir nicht sofort in den ersten Gottesdiensten schon die heilige Kommunion spenden können.

  • Zuerst werden wir in den Werktagsgottesdiensten in Markt Rettenbach voraussichtlich ab dem 13. Mai beginnen, die hl. Kommunion auch an Gläubige zu spenden. Ab da haben wir eine Plexiglaswand zur Verfügung, die zusätzlichen Schutz bietet. Bitte beachten Sie beim Anstehen die Bodenmarkierungen, um den Mindestabstand einzuhalten.

  • 7. Nach Ende des Gottesdienstes darf auf dem Vorplatz unter keinen Umständen eine Ansammlung gebildet sowie der Mindestabstand nicht unterschritten werden.

 

Allen schon jetzt ein herzliches Vergelt’s Gott dafür, dass Sie das alles im Gebet mittragen, die Mitmenschen dadurch im Blick behalten und somit Gott die Ehre geben.